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zwölf Söhne Jakobs oder Stämme Israel zuerst in zweiOnychsteine sollte graben lassen und auf seine Schulter heftenzur Auszierung seines hohenpriesterlichen Kleides z demnächstdaß er ihre Namen auf zwölf Edelsteine sollte graben lassen,sie in seinem Amtsschildlein befestigen und auf seinem Herzentragen, wenn er in das Heilige ging, zum Gedächtnißvor dem Herrn, sie als Hoherpriester und Fürsprecher indas gnädige Angedenken vor Gott zu bringen. — Ausder Geschichte der Alten wissen wir aber auch, daß dieUnterthanen die Namen und Bildnisse ihrer Könige undKaiser in ein Siegel gegraben auf ihrer Brust und anihrer Hand trugen, zum Zeichen ihrer Anhänglichkeit, Liebeund Hochschätzung gegen dieselben. — Dies thaten auchVerlobte, die sich zur Ehe miteinander verbunden hatten,und gute Freunde, die sich Werth hielten, besonders wennsie von einander entfernt lebten, zur Verwahrung ihresöftcrn Andenkens aneinander, zum Beweis ihrer genauenVereinigung und ihrer zärtlichen Liebe. So braucht derHerr dies Bild selbst, wenn er Hag. 2, 24. spricht: Ichwill dich Serubabel, du Sohn Sealthiels, meinen Knecht,nehmen und will dich wie ein Pitschaftsring halten, sprichtder Herr Zebaoth.
Wenn daher die Braut Christi, seine Kirche und einegläubige Seele, die ihn zu ihrem Theil erwählet hat, ihnüber alles schätzet und liebet, zu ihm bittet: Setze michwie ein Siegel auf dein Herz und wie ein Siegel aufdeinen Arm: so will sie damit, wie aus der kurzen Er»klärung des Bildes erhellet, dieses sagen: O Herr Jesu,theuerster Freund meiner Seele, mein Gott und Heiland,mein Ein und Alles, der du für mich gekreuzigct bist in .der Schwachheit, aber mir nun zu gut lebst in der Kraft,der du die Reinigung meiner Sünden durch dich selbst ge»macht und dich gesetzet hast zur Rechten der Majestät inder Höhe, bleibe meiner in Gnaden eingedenk vor deinemVater z gleichwie Aaron und die Hohenpriester des altenTestaments die Namen der zwölf Söhne Zakobs in das Amts»schildlein auf ihrem Herzen und auf ihrer Schulter wie''ein Siegel eingegraben trugen, wenn sie in das Allerhei»ligste eingiengen, um sie in ein gnädiges Angedenken vor