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1 (1828)
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und treuen Diener in dem -Herrn zu dem angeführten lieb-reichen und heilsamen Zweck zu ihnen senden wolle, ihndurch diese Anzeige beglaubigt und bevollmächtigt hatte,schließt er mit den heißesten Segenswünschen, die in denWorten enthalten sind: Friede sei den Brüdern, undLiebe mit Glaube von Gott, dem Vater unddem Herrn Jesu Christo. Gnade sey mit allen,die da lieb haben unsern Herrn Zesum Chri-stum unverrückt. Amen.

I. Der Friede, den er ihnen zuerst wünscht, bezeichnetüberhaupt alle wahre Wohlfahrt und Glückseligkeit, ins-besondere den Frieden mit Gott und mit unserm Gewissen zdann aber auch den Haus- und Landfrieden. Zn die-sem ausgebreiteten Sinne wünschte ihn Paulus den Chri-sten. Darum schrieb er 2. Thess. 3 , 16: Der Herr desFriedens gebe euch Frieden allenthalben und auf allerleiWeise.

i) Der Friede mit Gott ist der Hauptfriede, dernöthigste und nützlichste, der bei allem andern Frieden zumGrunde liegen muß, woraus der Friede unsrer Seele undmit allen Freunden Gottes entspringt, der uns friedfertiggegen unsern Nächsten und den Haus- und Landfriedenuns heilsam macht, der uns aber auch bei dem Haß undder Feindschaft der Welt beruhigt und schadlos hält.Denn ist Gott für uns, wer mag dann wider uns seyn?Ist unser Wohlstand in Ansehung Gottes durch die gnä-dige Vergebung unsrer Sünden und die Aufnahme in denewigen Friedensbund gesichert, so muß uns unter seinerRegierung Alles zum besten dienen.

Der Friede mit Gott, der eine Frucht der Rechtfer-tigung durch den Glauben an Zesum ist, besteht in derlieblichen Verbindung, Eintracht und Freundschaft zwischenGott und dem gerechtfertigten Sünder, kraft welcher sichdas versöhnte Vaterherz Gottes mit Huld , Gnade undLiebe zu dem Gläubigen, und das Herz des Gläubigensich mit Liebe, Dankbarkeit, Gehorsam und Vertrauen zuGott neiget und einer an dem andern Wohlgefallen hat,weil dasjenige, was sonst eine Scheidung zwischen beidenmachte, die Schuld und Herrschaft der Sünde, ausgehoben