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T e L t.
Epheser 6, 18 — 20.
Dieß, geliebte Zuhörer, ist der Schluß dieses wichtigenKapitels, das uns so oft erbaut hat, dessen Inhalt icheuch der Reihe nach erklärt habe und woraus wir zuletztdie den Christen so nöthige und nützliche Fürbitte für ein»ander betrachtet haben, weil sie Alle zusammen ein Volksind, unter einem Herrn stehen, für eine Sache streiten,einerlei Angelegenheiten, Feinde, Leiden, Bedürfnisse,Verheißungen und Hoffnungen haben zur brüderlichen Lie»be gegen einander verpflichtet sind und der gnädigen Er»hörung ihres Gebeths, das aus Glaube und Liebe kommt,versichert sein können.
Unsere verlesenen Textesworte: »Auf daß ihr aberwisset, wie es um mich steht und was ich schaffe,wird es euch alles kund thun Tychicus, meinlieber Bruder und getreuer Diener in demHerrn, welchen ich gesandt habe zu euch, umdesselbigen willen, daß ihr erfahret, wie esum mich stehe und daß er eure Herzen tröste.Friede sey den Brüdern, und Liebe mit Glau»ben, von Gott dem Vater und dem Herrn Je»su Christo! Gnade sey mit allen, die da liebhaben unsern Herrn Zesum Christum unver»rückt! Amen.« sind zugleich der Schluß dieses ganzenBriefes, der wie alle Briefe des heiligen Paulus, reichan Lehre, Vermahnung und Trost ist.
Aus denselben kommen uns folgende zwei Stücke zubetrachten vor:
I. Die Sorge Pauli dafür, daß die Christen zu Ephe»sus von seinen Umständen ausführlich unterrichtet undgetröstet würden;
II. Der apostolische Segenswunsch, den er nach seinerherzlichen Liebe über sie ausspricht.