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1 (1828)
Entstehung
Seite
225
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^ zum beständigen Wachen. So wachet mm, ruft er ihnen1 nach Marc. i3. zu, denn ihr wisset nicht, wann der Herr

s des Hauses kommt, ob er kommt am Abend oder zur Mit-"

s tcrnacht oder um den Hahnenschrei oder des Morgens,

! auf daß er nicht schnell komme und finde euch schlafend.

^ Was ich aber euch sage, das sage ich allen: wachet. Las»set eure Lenden umgürtct seyn und eure Lichter brennenss und seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn war»sl ten. Luc. 12 . Vom Himmel herab rief er ihnen nach

's, Apoc. 16 , i5. noch einmal zu: Siehe, ich komme als ein

Dieb. Selig ist der da wacht und hält seine Kleider,daß er nicht bloß wandle. Die geistliche WachsamkeitE darf also nie, wie die leibliche, unterbrochen werden. Wennauch der Leib schläft, so soll doch die Seele zu Gottwachen, wie die Braut, Hohel. 5, 2 . spricht: Ich schla»s' fe, aber mein Herz wacht. — Wachen mäßen darum die

k geistlichen Streiter Jesu Christi mit allem Anhalten, bis

I sie von ihrem Posten hienieden abberufen und zu der ewi»

7 - gen Ruhe eingeführt werden, die dort oben für Gottes

Volk vorhanden ist.

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Anwendung.

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it Möchte nun diese Vorstellung den gewünschten Eingang's finden und die gesegnete Auswirkung haben, daß die Schla»

- senden dadurch aufgeweckt und die Aufgeweckten zu mehre»

i rer Sorgfalt im anhaltenden Wachen ermuntert würden!

Ach so viele unter uns schlafen noch den gefährlichenSündenschlaf, sind noch ruhig und sicher in dem Dienst derSünde und Eitelkeit, bekümmern sich nicht um ihre Er»lösung aus der Gewalt des Satans und der Obrigkeit^ der Finsterniß, um ihre Versöhnung und Vereinigung mitGott, um die Vergebung ihrer Sünde und die Erneuerungihres Herzens. Als geistlich Schlafende sehen, fühlen undachten sie nicht die Menge ihrer Sünden, die Größe ih»

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