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Seligkeit, ist uns mit seinem, eignen Beispiel darin vor-angegangen und hat am Tage seines Fleisches Gebethund Flehen mit starkem Geschrei geopfert zu dem, derihm vom Tode aushelfen konnte, und ist erhöret, darumdaß er Gott in Ehren hatte. Zu keiner Pflicht hat erauch die Seinigen öfter und nachdrücklicher ermahnet,als zum gläubigen und anhaltenden Gebeth. Seinen Fuß»stapfen und Ermahnungen sollen wir darum treulich folgen,bethen stets, zu jeder Zeit, bei jeder Veranlassung und inallen Anliegen mit Bitten und Flehen, um die Mitthei»lung des Guten und um die Abwendung des Bösen, fort«und durchbethen mit Andacht, Ernst und Aufrichtigkeit,unter dem versprochenen Beistand des heiligen Geistes, imGeist und in, der Wahrheit.
Glücklich, selig diejenigen, die sich nicht vergeblich da»zu ermahnen lassen, es nicht allein billigen und gutheißen,sondern auch wirklich thun! Es wird uns aber nur danngelingen, wenn wir mit dem Bethen das Wachen verbin-den; darum empfiehlt es auch der Apostel gleich nach derErmahnung zum Anhalten am Gebeth, und sagt: Undwachet dazu in allem Anhalten. Seine darauffolgende Ermahnung zur Fürbitte für alle Heiligen undfür ihn, so wie die Beweise seiner zärtlichen Liebe zuden gläubigen Christen, lassen wit bis nach Ostern stehen.Für jetzt betrachten wir aus unfern vorgelesenen Textes«Worten, Gott gebe mit vielem Segen:
I. Die empfohlene Wachsamkeit.
II. Die nothwendige Beständigkeit darin.
i. Th eil.
Zu dem geistlichen Streit, den die gläubigen Christenmit den Waffen ihrer Ritterschaft unter Bitten und Fle-hen lebenslang führen mäßen, ist ihnen eine beständigeWachsamkeit unumgänglich nöthig, damit sie wissen, wo«