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1 (1828)
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zu bekämpfen, die Stricke zu zerhauen, womit Satan,Welt und Sünde sie gebunden halten z sondern sie wider»streben und widersprechen dem Wort und Geist Gottes,oder kehren sich doch an die Belehrungen, Warnungenund Ermahnungen desselben nicht.

Za Manche mißbrauchen das Wort Gottes als' einSchwerdt, womit sie wider ihre eigne Seele streiten, auchwohl in Andern das Reich Gottes zu verhindern und zuzerstören suchen, nach dem Vorgang des Teufels, der esauch mißbrauchte, um Zesum zn verführen und zu fällen,indem sie das Wort Gottes verkehrt auslegen, Aussprüchedesselben aus ^ihrem Zusammenhänge Herausreißen und übelanwenden, sich die tröstlichen Zeugnisse und Verheißungendesselben zueignen, die sie nichts angehn, sich damit ein»schläfern und ihre Bekehrung hindern. Ach daß diesesdoch nicht lange mehr von jemand zu seinem großen Scha»den und ewigen Verderben geschehe, sondern ein jederanfangen möchte, das Wort Gottes recht zu gebrauchen,der Sünde den Krieg anzukündigen und das Wort Gottesals ein Schwerdt des Geistes in diesem heiligen Kriegzu gebrauchen!

Manche Bekümmerte und Heilsbegierige brauchen auchdas Wort Gottes als ein Schwerdt wider sich, ihrenGlauben zu bestreiten und dem Unglauben aufzuhelfen,indem sie sich die Flüche und Drohungen des Gesetzeszueignen, welche die Unbußfertigen angchen. Wie Vieleswerden alle Gläubige in Ansehung des Gebrauchs, densie von dem Worte Gottes machen, zu beklagen, abzubit»ten und zu verbessern finden! Dazu wolle denn der Herrdiese Vorstellung gesegnet sein lassen, damit wir aus die»sem Reichthum des göttlichen Wortes und seiner Ver»Heißungen den vollen Genuß schöpfen für Zeit und Ewig»keit! Amen.