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1 (1828)
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ich will vergelten. Eure Lindigkeit lasset kund sein allenMenschen; denn der Herr ist nahe. Leget die Lügenab und redet die Wahrheit. Wollen allerlei Sorgen undBekümmernisse, die aus Kleinglauben, Mißtrauen, Eigen»liebe und Zrdischgesinntheit entspringen sie bestürmen undverdüstern, so sollen sie das Schwerdt des Geistes dage-gen brauchen nnd denken: Es steht geschrieben: Der Herr-Hat gesagt: Laß dir genügen; ich will dich nicht verlassennoch versäumen. Befiehl dem Herrn deine Wege. Wirfdeine Anliegen auf den Herrn. Sorget nicht, sondern inallen Dingen lasset eure Bitte im Gebet und Flehen mitDanksagung vor Gott kund werden.

Auf diese und ähnliche Weise müßen Gläubige dasSchwerdt des Geistes, welches ist das Wort Gottes, ge-gen alle Anfälle und Versuchungen ihrer Feinde, des Teu-fels, der Welt und ihres bösen Fleisches zur Hand neh-men und gebrauchen. Sie sollen aber das Wort Gottesnicht allein als eine Schutz-, sondern auch als eine Trutz-Waffe gebrauchen und mit derselben den Feinden bei An-dern entgegen arbeiten und ihre Versuchungen zu vereitelnsuchen, dadurch daß sie ihre Nächsten aus Gottes Wortbelehren und warnen, von dem Bösen abmahncn und zumGuten ermuntern, sie aus Gottes Wort zurechtweisen,trösten, zur Buße, zum Glauben und zur Gottseligkeitleiten und darin stärken. Das ist nicht allein die Pflichtder Lehrer und Aeltern, sondern aller Christen, wo sieGelegenheit dazu haben. Zu allen Christen heißt es:Lasset das Wort Christi reichlich unter euch wohnen inaller, Weisheit, lehret und vermahnet euch selbst. Sehetdarauf, daß nicht jemand Gottes Gnade versäume. Wer-den Sünder bekehrt vom Irthum feines Weges, der hateiner Seele vom Tode geholfen.

Anwendung.

Möchten wir doch nun Alle, geliebte Zuhörer, unserHeil so lieb haben, daß wir dieser Ermahnung Pauli,