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1 (1828)
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ii. TV eil.

Aus dem, wäs wir jetzt gesagt haben, erhellet zurGnüge, wie nöthig und nützlich dieser Helm des Heils,die lebendige Hoffnung zur Seligkeit ist. Darum ermuntertauch der Apostel die Christen, einen sorgfältigen Gebrauchdavon zu machen, wenn er schreibt: Und nehmet denHelm des Heils. Wir mäßen hiebei bemerken, daß derApostel keine natürlichen Menschen, sondern Gläubige an»redet, die. wirklich im Stande der Gnade sind und dengeistlichen Streit wider den Teufel, die Welt und alleSünden angefangen haben. Unbekehrte, Unwiedergebornekönnen den Helm des Heils nicht nehmen. Sie habennoch keinen Grund zur Hoffnung des ewigen Lebens, son»dern vielmehr Ursache, die ewige Verdammniß zu befürch»ten und zu erwarten. Sie wollen diesen Helm des Heilsauch zuweilen nehmen, und sich mit der Hoffnung zur Se»ligkeit trösten, sonderlich wenn es ihnen in der Welt nichtnach Wunsch geht, wenn sie durch Krankheiten und andereVorfälle lebhaft an ihren Tod erinnert werden. Aber siebetrügen sich, ihre Hoffnung ist falsch und wird am Endeverloren seyn, weil wir erst durch Wiedergeburt und denGlauben, wie wir schon gehört haben, eine gegründete Hoff-nung zur Seligkeit bekommen.

Wiedcrgeborne und Gläubige sind es daher, die Pau»lus in unserm Texte anredet und ermuntert, den Helm desHeils zu nehmen. Sie bedürfen dieser Ermunterung, dennviele unter Gottes Kindern sind bald zu träge und zer»streut, bald zu blöde und kleingläubig, diese Hoffnung zufassen und sich damit aufzurichten. Sie sind bange, siemöchten sich betrügen. Sie finden sich zu schlecht undunwürdig, als daß sie von sich denken dürften, sie wärenbegnadigte Kinder Gottes und würden nach dieser Zeitdas ewige Leben mit seiner Seligkeit erwerben. Kommtdiese Hoffnung auch zuweilen etwas auf, so liegt sie dochbei den abwechselnden Empfindungen ihres Herzens bald

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