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3) Der Helm deckte und zierte das Haupt der Kriegs»leute, gab ihnen Ansehn und Muth, ihr Haupt im Streitgetrost empor zu tragen unter allen Schwertstreichen, dieauf sie gemacht und allen Pfeilen, die auf sie geworfenwurden: und diese Vortheile gewährt der Helm desHeils, die Hoffnung zur ewigen Seligkeit den Gläubigenin ihrem geistlichen Streit. Sie deckt, schützet, tröstetund stärket sie, sie macht, daß sie unter allen Anfechtun-gen, Trübsglen und Verfolgungen ihr Haupt getrost em-por heben, des Ausgangs und der Zukunft wegen guterZuversicht seyn können. Hätten Gläubige die Hoffnungnicht, daß ihr treuer Gott und Heiland väterlich für siesorgen, ihnen mächtig beistehcn und alles zu ihrem Bestenlenken werde, daß sie nach diesem Leben, nach kurzem Leidund Streit ewig Ruhe, Freude und vollkommne Seligkeitgenießen werden droben in den Häusern des Friedens,dann würden sie in dieser argen Welt bei ihren vielenLeiden und Prüfungen, Hindernissen und Schwierigkeiten,womit sie zu kämpfen haben, unter so vielen und mächti-gen Feinden, die auf sie losstürmen, bald den Muth sinkenlassen und die Gottseligkeit aufgeben i. Cor. i5. Hoffenwir allein in diesem Leben auf Christum, so sind wir dieElendesten unter allen Menschen. Aber nun da sie eine gewisseund feste Hoffnung zur ewigen Seligkeit, zur Bewahrungund Durchhülse Gottes bis in bas ewige Leben haben,können sie unter allen Leiden und Feinden getrost undgutes Muths seyn, weil sie wissen, daß diese sic nicht vonder Liebe Gottes scheiden, noch ihnen ihre Seligkeit rau-ben können. Nun können sie unter allem Kreuz und Wi-derwärtigkeit mit Assaph denken: es gehe mir auf Erdenwie es wolle, dennoch bleib ich stets bei dem Herrn, erhält mich bei meiner rechten Hand, er leitet mich nachseinem Rath und nimmt mich endlich mit Ehren an. Den-noch bin ich glücklich und selig in Hoffnung, bin Gottes'Kind und des Himmels Erbe, warum sollte ich kleinmü-thig und verzagt werden? Bin ich hier in dieser Weltauch elend und geplagt, verachtet und bedrängt, Hab ichhier auch wenig gute Tage, wenig Freude und Freunde,muß ich hier auch manchen sauer» Tritt thun, täglich über