I-/, 24. ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir scven,die du mir gegeben hast, daß sie meine Herrlichkeit sehen,die du mir gegeben hast; denn du hast mich gelicbet, ehedenn die Welt gegründet ward.
6. Die Hoffnung der Gläubigen gründet sich danebenm ch auf den Eidschwur Gottes, denn Gott, da ec wollteden Erben der Verheißung überschwänglich beweisen, daßsein Rath nicht wankte, hat er einen Eid dazu gethan,auf daß wir durch zwei Stücke, die nicht wanken, dennes ist nicht möglich, daß Gott lüge, einen starken Trosthaben, die wir Zuflucht haben und halten an der angebo-teilen Hoffnung. Ebr. 6.
< 1 . Die Hoffnung der Gläubigen zur ewigen Seligkeitund zu allem was dazu erfordert wird, gründet' sich end-lich auf das Zcugniß des heiligen Geistes, der ein Geistder Wahrheit ist und mit dem Geist den Gläubigen Zcug-niß gibt, daß sie Gottes Kinder und als Kinder auch Er-ben Gottes und Mitcrben Jesu Christi sind. Röm. 8. Jader heilige Geist ist das Pfand ihres Erbes. Cph. 1. Sogewiß sie das Pfand haben, so gewiß bekommen sie auchdas Erbe. Der heilige Geist kann sie nicht betrügen, erist selbst ein Theil ihres Erbes.
So wohl gegründet ist die Hoffnung der Gläubigen,darum ist sie ganz sicher und gewiß, fest und ausdauernd,wie ein Fels im Meer, der unbeweglich steht, wenn auchdie Wellen noch so heftig daran schlagen, wie ein Anker,der bei Sturm und Ungewitter fest hält, wie ein Haus,das auf einen Felsen gebauct ist und nicht fällt, wenn auchein Platzregen fällt und ein Gewässer kommt und die Windewehen und daran stoßen. Die Hoffnung der Gläubigenwird wohl bestritten, aber sie behält den Sieg und läßtnichts zu Schanden werden, sie wird wohl verdunkelt, abernicht ausgelöscht, sie hält die Probe aus und besteht inNoth und Tod, sie ist fester als Kupfer, Stahl und Eisen,woraus der Helm der Alten gemacht war.
2) Der Helm der alten Krieger war aber nicht alleinstark und fest, sondern auch zweckmäßig eingerichtet undvornen mit den nöthigen Oeffnungen versehen, daß siedurch dieselben nicht allein Athem holen und sprechen,