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kind, daß ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen undnicht thun, etwas reden und nicht halten? Nein, des Hei-landes Wort ist wahrhaftig und was er zusagt, halt ergewiß. Himmel und Erde werden vergehen, aber seineWorte vergehen nicht.
K. Die Hoffnung der Gläubigen zur Seligkeit gründetsich ferner auf den unveränderlichen Gnadenbund Gottes,worin sie stehen und wornach sie das ewige Leben mitGewißheit erwarten können, als ein Gut dieses Bundes,der fester steht als alle Berge und Felsen. Denn eSsollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber mei-ne Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund mei-nes Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, deinErbarmer. Ies. 54. Dieser Bund ruhet auf Sculen undStützen die nicht wanken können, nehmlich auf dem un-veränderlichen Rathschluß Gottes, dem ewigen Vorsatzeder Gnade und der vollkommnen, ewig gültigen Genug»thuung Jesu Christi. Hat der Vater es von Ewigkeitaus unbegreiflicher Gnade beschlossen, die Gläubigen zuErben seines Reichs und des ewigen Lebens in demselbenzu machen z so kann es ihnen auch nicht fehlen. Dennsein Anschlag besteht und er thut alles, was ihm wohl-gefällt. Seine Gaben und Berufungen mögen ihn nichtgereuen. Und er hat es beschlossen, wie der Mund derWahrheit, sein Sohn, der von Ewigkeit her in des Va-ters Schooß gewesen ist, Luc. 12, 82. bezeuget, wo erzu seinen Gläubigen spricht: fürchte dich nicht du kleineHeerde, denn es ist eures Vaters Wohlgefallen, euchdas Reich zu geben. Hat Jesus, ihr Haupt und Hei-land ihnen die Seligkeit erworben und ausgebeten, somuß sie ihnen werden. Und das hat Jesus gethan.Wie Moses in der Wüste eine Schlange erhöhet hat,so ist er erhöhet worden an den Stamm des Kreu-zes, auf daß alle, die an ihn glauben nicht verloren wer-den, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3 , 14. Undda er ist vollendet ist er geworden allen, die ihm gehor-sam sind, eine Ursache zur ewigen Seligkeit, sagt PaulusEbr. 5 , 9. Er hat den Seinigen auch die Seligkeit mitewiger Herrlichkeit ausgebethen. Vater, sprach er, Joh.