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1 (1828)
Entstehung
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Mensch an Christo und der Erlösung, die durch ihn ge»schehen ist, an dem geistlichen und ewigen Leben, an derGnade und Gemeinschaft Gottes keinen Antheil erlangen.Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben, weraber dem Sohn Gottes nicht glaubt, der wird das Lebennicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibet über ihm;Zoh. 3, 36. Ohne den Glauben ist der Mensch auch nichtim Stande etwas gottgefälliges Gutes zu thun oder dasBöse zu überwinden, denn der Glaube muß die Kraft da»zu aus Christo ziehen und unser Werk dem Herrn wohl»gefällig machen. Er ist das vornehmste Stück der ganzenWaffenrüstung, ohne ihn könnten die vorigen Waffen, derGurt der Wahrheit, der Krebs der Gerechtigkeit, dieFertigkeit und Festigkeit, die das Evangelium des Frie»dens giebt, nicht angezogcn werden. Darum sagt Pau»lus: Vor allen Dingen ergreift den Schild des Glaubens.Er will, daß die Christen den Werth auf den Glauben le»gen, den die alten Krieger auf den Schild legten, ihn soschützen, bewahren und gebrauchen sollen, lieber Alles, jaihr Leben selbst fahren lassen als den Glauben. Daherruft er ihnen auch Ebr. io zu: Werfet euer Vertrauennicht weg, welches eine große Belohnung hat. DerHerr lehrt uns selbst durch sein eignes Beispiel dengrößten Werth, das höchste Gewicht auf den Glauben zulegen. Seine Augen sehen nach dem Glauben, heißt esZer. 5. Das haben sie zu allen Zeiten, unter der Ver»heißung und dem Gesetz, wie unter dem Evangelium ge»than. An dem Glauben hat Gott von je her sein höch»stes Wohlgefallen bezeuget und ihm die größten Verheis»sungcn gegeben, weil er durch nichts so sehr verherrlichtwird als durch den Glauben, der ihn als einen gnädigenund barmherzigen, treuen und wahrhaftigen, allmächtigenund allgcnugsamen Gott und Heiland ehrt; der uns fürseine Mittheilungen, Wohlthatcn und Segnungen empfäng»lich macht; so wie er auch am Unglauben oder Nichtglau»ben von je her sein Mißfallen bezeuget und ihn Zoh. 16für die größte Sünde erklärt. Alle gottesdienstlichen Ge»bräuche und Verrichtungen, Opfer und Gesetzeswerke hat»ten vor ihm keinen Werth, wenn der Glaube dabei fehlte.