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1 (1828)
Entstehung
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D i n g a n g.

Luc. 17, 5. Herr, stärke uns den Glauben.

baten und sprachen die Apostel zu Jesu, ihrem Herrnund Heiland.

Herr, starke uns den Glauben, so nrüßen auch nochalle gläubige Christen mit Zesu Jüngern täglich und an»gelegentlich bethen, besonders bei der Feier des heiligenAbendmahls, das ein Mahl für den Glauben ist^ damitsie es im Glauben genießen und durch seinen Genuß auchim Glauben und an allen Theilen des neuen Menschen, desgeistlichen Lebens gestärkt werden, weil ihr geistlichesWachsthum vom Herrn abhängt und von seinem Segenkommt.

Jesus ist der Anfänger und Vollender des Glaubens,er muß ihn durch sein Wort und seinen.Geist in uns wir»ken und Hervorbringenz muß ihn aber auch in uns erhal»ten und stärken, ihn immer fruchtbarer und siegreichermachen. Denn der wahre Glaube ist anfänglich schwachund wird von vielen Zweifeln bestritten, darum muß ergestärkt und befestigt werden. Die Gläubigen sind hierin der Welt, wie auf einem ungestümen Meer, sind vielenGefahren und Versuchungen unterworfen, haben viele Feindezu bekämpfen und zu besiegen, viele Pflichten zu erfüllen,viele Prüfungen zu bestehen und viele Leiden zu ertragen.Sie haben aber auch daneben viel Gutes zu genießen, großeVorrechte und Verheißungen, die sie sich froh und dank»bar zueignen, deren sie sich zu Gottes Preis und ihrem

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