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1 (1828)
Entstehung
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116
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könnt. Bleibt nicht bei den Schwierigkeiten stehen, daßihr nicht verzagt werdet, sondern sehet auf die mächtigeHülfe des Herrn. Ist es aber mit euch zur aufrichtigenEntsagung der Sünde und Uebergabe an den Herrn ge-kommen, habt ihr Zesu gehuldigt, zu seiner Fahne ge-schworen und den Kampf gegen eure geistlichen Feinde an-gefangen, findet ihr, daß euer Herz von herrschenderFalschheit befreit ist und ihr nicht allein eure vorige Un-lauterkeit und Untreue gegen Gott, e,uch selbst und denNächsten, erkannt, bereut und Vergebung dafür gesucht,sondern äuch angefangen habt, euch der Aufrichtigkeit inallen Stücken zu befleißigen, aber es mit dem Ernst, derBeständigkeit, Fürfichtigkeit und der über alle Hindernissesiegenden Kraft noch nicht thut, womit ihr es thun solltet,sondern zu eurem Leidwesen noch oft gegen die Aufrich-tigkeit fehlt und eurem Gewissen Wunden schlagt: so ver-kennt des ewigen Gottes Gnadenwerk und den Anfangder gottgefälligen Aufrichtigkeit in euch nicht. Laßt denMuth nicht sinken, verzagt nicht bei dem Gefühl eurerMängel, sondern demüthiget euch damit vor dem Herrnmit Bitten um Vergebung, Reinigung und Erneuerungnach seinem Bilde. Dies wird eure Freudigkeit zu Gottund das Vertrauen auf ihn vermehren, ihr werdet festerstehen und mehr siegen. Er, dem die Aufrichtigkeit ge-fällt, wird euch erhören und euch beistehen. Ihr seid euchin eurem Kampfe nicht selbst überlassen. Der Allmächtigesteht euch zur Seite und beschützet und stärket euch, biser euch als Ueberwinder zu seiner Herrlichkeit einführt.Amen!