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1 (1828)
Entstehung
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nungen, Treue gegen Gott und den Nächsten geben unsFestigkeit und Stärke, wie ein Gurt den Lenden. Mankann dabei in allen Gefahren, Versuchungen, Kämpfen undNöthen mit Zuversicht auf Gottes mächtigen und durchhel-fenden Beistand rechnen, denn er läßt es den Aufrichti-gen gelingen und beschirmet die Frommen, er behütetdie so recht thun und bewahrt den Weg seiner Heiligen.Prov. 2, 7. 8. Und ist Gott für uns, wer mag dannwider uns seyn? Rom- 8.

Wahrheit und Aufrichtigkeit gereichen auch denGläubigen zum Schmuck und zur Zierde, wie derGürtel den Streitern. Dadurch gefallen wir dem Herrn,der Lust hat zu der Wahrheit, die im Verborgenen ist,nach Ps. 5 i. und zu dem David 1. Chr. 3 o. tagt:Ich weiß mein Gott, daß du das Herz prüfest undAufrichtigkeit ist dir angenehm. Es kann nicht andersseyn, die Wahrheit und Aufrichtigkeit muß Gott ange-nehm seyn, weil sic ein Zug seines Bildes ist- Denn erist ein Gott der Wahrheit, dessen Gesinnung, Worteund Werke in der vollkommensten Uebereinstimmung stehen,der Bund und Treue, Zusagen und Verheißungen hält,auf dessen Worte man sich sicher verlassen kann. Aberdie Falschheit ist ein Zug vom Bild des Teufels, derein Lügner und Vater derselben ist. Weil Gott dieAufrichtigkeit angenehm ist, darum hat er auch den Men-schen aufrichtig gemacht, aber durch des Teufels Listist die Verkehrtheit und Falschheit in die Menschen ge-kommen. Daß Gott die Aufrichtigkeit angenehm ist,sehen wir aus seinem ganzen Wort. Er verbeut und be-straft darin die Falschheit, Heucheley, Lügen und Ver-stellung. Er schließt die Falschen, Heuchler und Lügnervon seiner Gemeinschaft aus und bestimmt ihnen ihr Theilin dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt. Hin-gegen gebeut, belobt und belohnt er die Wahrheit undAufrichtigkeit. Wenn er die Frömmigkeit Hiobs rühmenwill, so lobt er seine Redlichkeit ganz besonders und sagt:Es ist seines gleichen nicht im Lande, schlecht und recht ister, gottesfürchtig und meidet das Böse. Hiob i, 8.Und wie laut bezeugte Jesus sein Wohlgefallen an der

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