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dos Lebens, um das unvergängliche, unbefleckte und un-verweltliche Erbe, das behalten wird im Himmel, käm-pfen mühen, nicht mit einigen wenigen, einfältigen undschwachen Feinden zu thun haben, sondern mit vielen listi-gen, mächtigen, unsichtbaren und gefährlichen Feinden, mitdem Teufel und seinem ganzen Anhang, mit der Pforteder Hölle, den Mächten der Finsterniß, mit Fürsten undGewaltigen, die viele von Gott abgefallne Engel untersich haben, mit den Herrn der Welt, die in der Finsternißdieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter demHimmel. Um deswillen ist es ihnen so äußerst nöthig,stark zu werden in dem Herrn und in seiner Kraft, dieganze Waffenrüstung anzuziehen und zu gebrauchen, daßsie gegen die listigen Anläufe des Teufels bestehen, ambösen Tage Widerstand thun, alles wohl ausrichten unddas Feld behalten mögen.
Zn unseren Texte fängt nun der Apostel an, die ganzeWaffenrüstung Gottes zu zergliedern und sie den Christennach ihren einzelnen Theilen vorzulegen, wenn er sie vorhernoch ermahnet hat, zum Kampf stets bereit zu seyn, sichtapfer und standhaft darin zu betragen, durch die Aus-drücke »so stehet nun« und dann hinzusctzt: umgürteteure Lenden mit Wahrheit.
Zwei Stücke kommen uns daher näher zu betrachten vor:
I. Die allgemeine Aufforderung: So stehet nun, und
II. Die nähere Anwendung: Umgürtet eure Lenden mitWahrheit.
i. T h e i l.
Als Schluß aus-dem Vorhergehenden und Einleitungzu dem Folgenden ruft der Apostel den gläubigen Christenzu: So stehet nun. Zu dem natürlichen, unwiederge-bornen Menschen, der noch unter der Herrschaft der Sün-den und des Satans geistlich todt darnieder liegt, heißtes: wache auf, der du schäfst, stehe auf von den Tod-