Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
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Sie mäßen es darauf anlcgen, daß sie Alles wohlaus richten und das Feld behalten.,Wie ein tapf»rer Kriegsheld, der seine Sache wohl überlegt und weis»lich einrichtet, daß ihm der Feind nichts anhaben kann,der alle Kräfte anwendet bis er seinen Feind glücklichüberwunden hat, als Sieger auf dem Kampfplatz stehtund das Feld behauptet: so sollen auch Gläubige allesthun und leiden, was von einem treuen Streiter JesuChristi erfordert wird, wohl zusehn, daß sie in dem wich-tigen Werk ihrer Seligkeit nicht gehindert noch aufgehal-ten werden, sondern laufen in dem Kampf, der ihnen ver-ordnet ist. Unter allen Versuchungen und Leiden müßensie Glauben und Vertrauen, Muth und Standhaftigkeit,Ernst und Treue beweisen, sich durch nichts von der Nach-folge Jesu abschrecken, noch zur Sünde und Gleichstel-lung der Welt verleiten lassen, sondern wie sie Zesumangenommen haben, auch in ihm wandeln und dabei be-harren bis ans Ende. Denn es ist nicht genug, daßman den guten Kampf des Glaubens anfange und sichhernach durch des Feindes List, der Sünde mächtige Rei-zungen, der Welt Freundschaft oder Feindschaft und desKampfes Beschwerden müde machen lasse, sondern ermuß auch wohl fortgesetzt und bis zum ewigen Thriumpfdurchgeführt werden, bis wir mit Paulo sagen können:Ich habe einen guten Kampf gekämpfet, ich habe denLauf vollendet, ich habe Glauben gehalten. -

Anwendung.

Möchte dieses doch auch von uns geschehen, wie glück-lich und selig wären wir dann!

Aber manche haben noch nicht angefangen den gutenKampf der^ Buße, des Glaubens und der Gottseligkeit zukämpfen, für ihre Erlösung und Seligkeit zu sorgen, wiesollten sie damit fortfahren können? Sie stimmen dertraurigen Schriftwahrheit noch wohl bei, daß wir alle