zwischen Himmel und Erde aufhalten und "nahe um unssind. Darum heißt der Teufel auch Eph. 2, ein Fürst,der in der Luft herrschet.
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Aus dieser Beschreibung, die Paulus von den "geistli»chen Feinden der Gläubigen macht, können sie es abneh»men, wie nöthig sie es haben, sich mit der Kraft desHerrn zu stärken und mit seinem Harnisch zu waffnen«Wie viel Ursache hatte er, sie einmal nach dem andern dazuzu ermahnen und ihnen zuzurufen: Ziehet an den
Harnisch Gottes, daß ihr bestehen könnt ge»gen die listigen Anläufe des Teufels. Er»greifet den Harnisch Gottes, auf daß ihran dem bösen Tage Widerstand thun und al»les wohl ausrichten und das Feld behaltenmöget. Wir haben Ursache den Herrn zu bitten, daßer diese wiederholte Ermahnung des Apostels mit demFinger seines Geistes in unser Herz schreiben wolle, damitwir dieselbe nie vergessen, sondern stets und treu befolgen.
Ziehet an, ergreifet, sagt er, den Harnisch,die ganze Waffenrüstung Gottes. Mit diesembildlichen Ausdruck sinnspielct er auf die Gewohnheit ver-alten Feldherrn und Kriegsknechte, welche, wenn sie inden Streit wider ihre Feinde zogen, sich mit Schutz» undTrutz»Waffen versahen, mit Waffen, die ihren ganzenLeib vom Haupt bis zu den Füßen deckten und beschirm»ten, mit Waffen, womit sie zugleich ihre Feinde angrei»fen und fällen konnten. So muß auch ein Gläubiger ver»sehen seyn mit Waffen zur Rechten und zur Linken, zumSchutz und Trutz, mit Waffen, die ihn decken und be»schirmen wider die Angriffe seiner Feinde, mit Waffen,womit er sie angrcifen und besiegen kann.
Jedem leuchtet es aber wohl von selbst ein, daß eskeine leibliche Waffen sind, die hier den Christen empfoh»