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ihre Gewalt dadurch üben, daß sie dieselben von einerSünde zur andern forttreiben, von der Bekehrung abhal-ten und bei allen Warnungen und Ermahmmgen in ihrenStricken bewahren, ihnen das Wort Gottes vom Herzennehmen, daß sie nicht glauben und selig werden. Dennda sie durch die Sünde von Gott abgefallen und demTeufel gehorsam worden sind, hat Gott sie nach gerech-tem Urtheil der Gewalt des Satans übergeben undwenn sie sich nicht in dieser Gnadenzcit zu Jesu, dem Er-löser aus der Gewalt des Satans wenden, so bleiben sieewig in derselben und er wird sie anwenden, sie zu quälenin dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brenntrAber die Gläubigen sind nicht mehr in seiner Gewaltund unter seiner Herrschaft. Sie sind bekehrt von derFinsterniß zum Licht, und von der Gewalt des Satans zuGott. Sie sind errettet aus der Obrigkeit der Finster-niß und versetzt in das Reich des lieben Sohnes Gottes.Allein es verdrießt den Teufel und seine Engel, daß sieseiner Macht entrissen sind, darum geht er um sie herwie ein brüllender Löwe, um sie zu verschlingen, wendetseine Macht und List an, sie zur Sünde zu verführen undwieder unter seine Herrschaft zu bringen, Versuchungenund Verfolgungen wider sie zu erregen durch die Kinderdes Unglaubens, worin sie ihr Werk haben.
e) Darum werden auch die bösen Geister Herrn die-ser Welt genannt, weil sie einen mächtigen Einfluß aufdieselbe haben, so weit sie im Argen liegt und die Kinderdieser Welt ihren Willen vollbringen. Sie herrschen auch inungläubigen Königen und Fürsten, haben ihr Werk in denunbekehrten Rathsherrn derselben und beweisen sich da-durch als die Herrn dieser Welt, die in der Finster-niß dieser Welt herrschen. Diese Welt ist vollFinsterniß, Unwissenheit, Unglaube, Aberglaube, Verblen-dung, Vorurtheile, Abgötterei, Lügen und Bosheit. Sa-tan mit seinen Engeln ist nicht allein der Urheber davondurch die Sünde, die er in die Welt gebracht, sonderner bedient sich auch derselben, seine Anschläge auszuführen.Denn bei der großen Finsterniß wird sein Betrug nicht soleicht entdeckt, noch das Unglück, worin er seine Sclaven
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