Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
85
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könnt gegen die listigen Anläufe des Teufels,denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zukämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen,nehmlich mit den Herrn der Welt, die in derFinsterniß dieser Welt herrschen, mit den bö»sen Geistern unter dem Himmel. Um des wil»len, so ergreifet den Harnisch Gottes, auf daßihr an dem bösen Tage Widerstand thun undalles wohl ausrichten und das Feld behaltenmö g et.

Aus diesen Worten betrachten wir:

I. Die Beschreibung, die Paulus von den Feindenmacht, womit gläubige Christen zu streiten haben,

II. Die dringende Ermahnung, die er darauf baut,den Harnisch Gottes zu ergreifen und ihnen damitfesten Widerstand zu thun.

i. T v e i l.

Wenn der Apostel die listigen und mächtigen Feindebeschreibet, womit Gläubige hier auf Erden in der Nach»folge Christi zu streiten haben, so will er sie damit nichtin Furcht und Schrecken jagen, sondern sie nur behutsamund vorsichtig machen, sie zum sorgfältigen Bleiben beiChristo ermuntern, ihnen zeigen, wie nöthig sie es haben,die Stärke des H^rrn zu ergreifen und seine ganze Was»fenrüstung anzuziehen. Das ist auch der Zweck, wozu wirseine Beschreibung betrachten wollen.

Er macht in unserm Texte nur die unsichtbaren Feindeder Gläubigen namhaft, weil sie die gefährlichsten und mäch»tigstcn sind, auf die sichtbaren vielen Einfluß haben undsich derselben wider die Christen bedienen. Ersetzt denTeufel als ihren Hauptfeind oben an und gedenkt dannseines starken Anhangs im Geisterreich, der mit ihm undunter seiner Anführung, wider die gläubigen Christenstreitet.