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die sie daran hindern wollen, suchen und finden können,zeigt er ihnen in dem vorhergehenden roten Vs., wenner sagt: Seyd stark in dem Herrn und in der Machtseiner Stärke, die er in seinen schwachen Gläubigen offen»baren und verherrlichen will.
Zn unserm Texte empfiehlt er ihnen nun den HarnischGottes, seine ganze Waffcnrüstung, welche er in der Fol»ge nach ihren einzelnen Theilen zergliedert und die vongläubigen Christen mit der Stärke des Herrn ergriffen,angezogen und gebraucht werden muß, um gegen ihreFeinde zu bestehen und zu siegen. Denn sie haben es inihrem wichtigen Streit, den sie nicht um vergängliche Gü»ter und Ehre,, sondern um die Krone des Lebens, um dasunvergängliche, unbestellte und unverwelkliche Erbe, dasbehalten wird im Himmel, kämpfen mäßen, nicht mit ein»sättigen und schwachen, sondern mit listigen und mächtigenFeinden zu thun. Darauf macht sie der Apostel in un»serm Texte aufmerksam, um sie desto kräftiger zu bewegen,die Stärke des Herrn und den Harnisch Gottes zu er»greifen, zu bewahren und zu benutzen, weil sie dadurchden Sieg allein erlangen, aber dabei auch mit Gewißheitdarauf rechnen können.
Denn zur glücklichen Besiegung seiner Feinde ist esnöthig, daß man sie sich nicht zu gering und nicht zu großvorstelle. Stellt man sie sich zu gering, zu schwach undunbedeutend vor, so ist man unachtsam und nachläßig imKampfe wider dieselben, bereitet, stärket und waffnet sichnicht gehörig dazu und wird leicht überwunden. Stelltman sie sich aber zu groß, zu mächtig und unüberwindlichvor z so wird man muthlos, verzagt und schwach, benutztnicht die dargebotenen Waffen und Stärke, sondern giebtaus Furchtsamkeit nach und wird besiegt.
Vor beiden Fehlern sucht darum Paulus die gläubigenChristen als geistliche Streiter Jesu Christi zu bewahren,indem er ihnen die List, Macht und Furchtbarkeit ihrerFeinde vorhält, aber auch die Waffen ungibt, durch derentreuen Gebrauch, sie dieselben in der Kraft des Herrnüberwinden können, wenn er in unserm Texte sagt: Zie»het an den Harnisch Gottes, daß ihr bestehen