Eckstein ist. Aber sie sind dabei mit vielen Feinden um-ringt, die ihnen ihre Erlösung und ihr Heil mißgönnenund sie zu verhindern suchen im Werk ihrer Seligkeit.Darum mäßen sie sich bei der Arbeit am Werke desHerrn, bei der Uebung des Glaubens und der Gottselig-keit, bei der treuen Erfüllung ihrer obliegenden Christen-pflichten als gute Streiter Jesu Christi leiden und mit derganzen Waffenrüstung Gottes «»gezogen seyn, daß siegleichsam lnit einer Hand die Arbeit thun und mit derandern die Waffen halten. Dazu ermahnt sie Paulus,wenn er auf seine Ermunterung zum Fleiß in ihrem Standund Beruf, die Aufforderung folgen läßt: Ziehet an denHarnisch Gottes rc.
Gebeth: Herr Jesu Christ, du bist der Herzog unse-rer Seligkeit, du hast dich für uns in den Streit mit un-fern geistlichen Feinden eingelassen und sie alle überwunden.Cie konnten dich nicht hindern, uns die Erlösung und Se-ligkeit zu erwerben; sondern wurden mit allen Anfällendie sie auf dich machten, zu Schanden. Aber uns suchensie noch immer mit List und Macht zu hindern, an derErlösung und Seligkeit, die du uns erworben hast, Thcilzu nehmen, zu ihrem völligen Besitze und Genuß zu kom-men. Herr Jesu, in uns ist keine Kraft gegen diesengroßen Haufen listiger und mächtiger Feinde, unsre Au-gen sehen auf dich, dich bitten wir, laß die Kraft in unsSchwachen mächtig werden, beschütze, beschirme und stärkeuns, ziehe uns die ganze Waffenrüstung Gottes an, damitwir uns als die guten Streiter leiden, nicht träg und ver-zagt, aber auch nicht leichtsinnig und sicher werden, son-dern muthig und standhaft an dem Werke unsrer Selig-keit arbeiten und durck) Geduld in dem Kampf der unsverordnet ist, einen Sreg nach dem andern davon tragen.Du weißt, wo wir noch am schwächsten sind, wo uns derFeind am leichtesten beikommen und schaden kann, worinwir der meisten Stärkung bedürfen. Laß sie uns zuTheil werden, entkräfte unsre hartnäckige Verdorbenheit,befreie uns mehr von den uns anklebenden Sünden undreinige uns besser von unfern Untugenden, damit sich derFeind derselben nicht wider unS zu unscrm Schaden be-