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einen bessern Stand versetzen und wird es nach dieserkurzen Zeit gewißlich thun.
Denn er ist ein gnädiger Herr, der sich hoch gesetzethat und auf die Niedrigen siehet, der die Treue und Dien»sie, die wir ihm leisten, ob wir gleich aufs höchste dazuverpflichtet sind, aus Gnade reichlich vergelten wird. .Auchdarauf führt Paulus die Knechte, um seiner Ermahnungdesto mehr Eingang zu verschaffen, wenn er im 8tcn Bs.sagt: Und wisset, was ein jeglicher Gutes thunwird,, das wird er von dem Herrn empfan-gen, er sei Knecht oder Freier. Welch ein mäch-tiger Antrieb, in seinem Stande und Beruf auf denHerrn zu sehen, nach seinem Willen und Wohlgefallendarin zu leben, da alles Gute, was ein jeder in seinemStande, er sei niedrig oder hoch, die Bedienung sei großoder klein, aus Gottesfurcht, Glaube und Liebe mit red-lichem Herzen verrichtet und zum allgemeinen Besten bei-trägt, von Gott aus Gnade vergolten wird. Denn gläu-bige Christen werden nicht nach dem Stande, worin siehier gelebt, und dem Nutzen, den ihre Dienste gestiftet ha-ben, sondern nach dem bewiesenen Maaß der Treue inihrem Stande und ihrer Liebe zum Herrn von dem un-parteiischen Gott in der Ewigkeit aus Gnade belohntwerden.
Wenn man bei seiner Arbeit blos auf Menschen siehetund sich bei seinem Fleiß und Treue weiter nichts zumZiel setzt, als das Wohlgefallen, die Gunst und Beloh-nung derer, welchen man dienet, so kann man leicht sei-nes Zwecks verfehlen bei der Unbilligkeit und Ungerechtig-keit, die unter den Menschen statt findet, und hat dannkeinen Trost und keine Schadloshaltung. Aber ist manals Christi Knecht und Magd um seinetwillen, um ihm zugefallen und zu dienen, aus Liebe und Dankbarkeit gegenihn gehorsam und treu gewesen: so hat man seinen Haupt-zweck nicht verfehlet, ist nicht ohne Trost und Schadlos-haltung. Wenn auch die Muhe, die man sich zum BestenAnderer gegeben und die Treue, die man in ihren Dien-sten geleistet hat, verkannt und mit Undank belohnt wird:Jesus, dem wir in allem zu dienen, dessen Willen wir zu