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1 (1828)
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allem Uebcl erlöseten und für den Fimmel erzogenenKinder heilig und herrlich darstellen vor dem Ange«sicht seines Vaters und von ihnen sagen: Siehe, hier binich und die Kinder, die du mir gegeben hast.

Diese unaussprechliche Freude wird Gott aber auchden gläubigen Lehrern, Zesu Knechten, in Ansehung ihrergeistlichen Gnadenkinder , und frommen Aeltern in Hinsichtauf ihre gutgerathnen Kinder an jenem großen Tage ver-gönnen, daß sie vor den Thron seiner Herrlichkeit hintre-ten und sagen können: Siehe, hier bin ich an dem Ortder Freude und Herrlichkeit und meine Kinder mit mir,durch die Gnade Zesu Christi, nach so vielen langen Sor-gen, Thränen und Kämpfen, aus so vielen Sünden, See-lengefahren und Trübsalen glücklich errettet, mit Preis undEhre gekrönet, mit ewigem Leben und vollkommener Se-ligkeit gesättigt. Der Herr hat mein Flehen und Seuf-zen für mich und meine Kinder erhöret, mein Gebcth hater angenommen, zu meinem Pflanzen und Begießen hat erdas Gedeihen gegeben; durch seine Erbarmung, als Zei-chen und Wunder seiner Gnade und Macht, stehen wir hier,sind Erben Gottes und Miterbcn Zesu Christi. Denn auchbei der aller größten Sorgfalt der Aeltern ist ein wohl-gerathenes, gläubiges und frommes Kind ein Zeichen undWunder der Gnade von dem Herrn Zebaoth, weil wirohne den Segen und die mitwirkende Gnade Gottes nichteinmal in geringer» Dingen, viel weniger in einer so gro-ßen Sache etwas ausrichten können. Aber dieß spricht dieAeltern nicht von der Pflicht los, für das Heil ihrer Kin-der zu sorgen und sie in der Vermahnung zum Herrn zuerziehen, sondern verbindet sie vielmehr dazu aufs stärk-ste, weil der Herr es ihnen befohlen und seinen Segenzu ihrer Bemühung zu geben verheißen hat, weil er ihreKinder in einem solchen Zustande geboren werden läßt, daßsie der Pflege, Fürsorge und Erziehung der Aeltern nachLeib-und Seele aufs höchste bedürfen. Wollen daher Ael-tern sich die frohe Hoffnung machen können, ihre Kinderdereinst mit unaussprechlicher Freude Gott darstellcn zukönnen als Miterben des ewigen Lebens, so mäßen sieselbst auf dem Wege zum ewigen Leben wandeln und ihre