Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
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W i n g a n g.

^s läßt sich wohl kein höheres Glück und keine größereFreude für christliche Aeltern denken, als sich selbst mitihren Kindern durch die Gnade des Herrn vollkommen seligzu sehen in der himmlischen Herrlichkeit; mit ihnen vor denThron Gottes treten und sagen zu können: Siehe, hierbin ich und die Kinder, die mir der Herr gege-ben hat, zu Zeichen und Wunder in Israel vordem Herrn Zebaoth.

Diese Worte lesen wir Zes. 6, i8, wo diese Freudedem Herrn Jesu selbst versprochen wird und ihm zunächstdiese Worte in den Mund gelegt werden, wie wir ausEbr. 2 , iZ sehen, wo Paulus diese Worte auf ihn deu-tet, nachdem er in dem vorhergehenden i<^ Vs< von ihmgesagt hatte, daß er schon viele Kinder zur Herrlichkeiteingeführt habe. Denn darum, daß seine Seele gearbeitethat, soll er seine Lust sehen und die Fülle haben, daßseine Erkenntniß Viele gerecht mache und eine große Mengezur Beute bekomme. Das ist die Frucht der tiefen Er-niedrigung , der Lohn so blutsaurer Arbeit, daß viele Ver-lorne durch ihn errettet und selig werden. Das war dieihm vorgelegte Freude, um welcher willen er das Kreuzerduldete und der Schande nicht achtete. Mit dieser Freu-de stärkte und tröstete er sich bei seinem letzten Leiden,wenn er zu seinem Vater sprach: Sie waren dein unddu hast sie mir gegeben. Die du mir gegeben hast, habeich bewahret. Mit göttlicher Freude wird er sie auch anjenem großen Tage als seine theuer erkauften und von