Wie der Hcld im schönen FrevelNcberstürmtc alle Schranken,
Dann — der tragisch UcbcrwnndneStehn geblieben in Gedanken.
Sinnend starrt er in den Boden,
Sein Verhängniß will Genüge;
Fallen muß er, stummes LeidenZuckt um seine edlen Züge. —
Horch! im Zwiespalt dieser TöneKlingt der Zeiten Wetterscheide,
Jetzo rauschen sie VersöhnungNach der Menschheit Kampf und Leide.
In der Symphonien Rauschen,Heilige» Gewittergüssen,
Seh' ich Zeus auf Wolken nah» undChristi blut'ge Stirne küssen:
Hört das Herz die große LiebeAlles in die Arme schließen,
Mit der alten Welt die neueIn die ewige zerfließen.
enau. Gedichte. II.
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