Druckschrift 
2 (1852)
Entstehung
Seite
337
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Wie der Hcld im schönen FrevelNcberstürmtc alle Schranken,

Dann der tragisch UcbcrwnndneStehn geblieben in Gedanken.

Sinnend starrt er in den Boden,

Sein Verhängniß will Genüge;

Fallen muß er, stummes LeidenZuckt um seine edlen Züge.

Horch! im Zwiespalt dieser TöneKlingt der Zeiten Wetterscheide,

Jetzo rauschen sie VersöhnungNach der Menschheit Kampf und Leide.

In der Symphonien Rauschen,Heilige» Gewittergüssen,

Seh' ich Zeus auf Wolken nah» undChristi blut'ge Stirne küssen:

Hört das Herz die große LiebeAlles in die Arme schließen,

Mit der alten Welt die neueIn die ewige zerfließen.

enau. Gedichte. II.

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