Druckschrift 
2 (1852)
Entstehung
Seite
296
Einzelbild herunterladen
 

296

Mischka's Wnndergeige waltet,

Durch und durch die Seele spaltet.Diese bangen, diese süßen,Zauberhaften Töne müssenIn das Land der Schatten dringenUnd die Todten wiederbringen.Dieses Zittern seiner SaitenIst das Schwanken einer Brücke,Dräns zurück zum ErdenglückeSehnsuchtsvoll die Geister schreiten,Drauf der Helden Geister wallen,Treu der Heimath süßem Drange,Die bei dieses Liedes KlangeIn der Borzeit sind gefallen;

Und sie schweben und sie schwankenUm die Tänzer ungesehen,

Ihnen an die Stirn zu wehenFlammenhellc Schlachtgedanken,

Sie mit Träumen zu berücken,

In die Vorwelt zu entzücken.

Plötzlich stürzen die Hnßare»

An den Strand hinaus mit MachtUnd sie rasen in die Nacht:

Wo? wo sind die Türkcnschaaren?"