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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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Still Weib, schäme dich", sagte Raoul,willst du andein altes sündhaftes Gerippe denken, wenn es sich davonhandelt» unsere theure junge Gebieterin von Schande undUnterdrückung zu retten? Und was deine böse Zungeund deine schlechten Streiche betrifft, so wissen Seine Herr-lichkeit, daß fie dir nur einmal angeboren find."

Still, Freund !" sagte der Constabel,wir werden derJrr-thümer deines Weibes nicht gedenken, und Eure Treue sollbelohnt werden. Und ihr, meine treuen Begleiter,"sagte er, zu Guarine und Bidal sich wendend,wenn de Lacywieder in seine Rechte eingesetzt werden wird, woran er keines-wegs zweifelt, so wird es sein erster Gedanke sein, eureTreue zu belohnen."

Die meinige, so wie sie nun einmal ist, war und wirdihr eigener Lohn sein," sagte Vidal,ich werde keine Wohl-thaten von dem im Glücke annehmen, der mir im Unglückeseine Hand verweigerte unsere Rechnung ist noch nicht ab-geschlossen."

Geh, du bist ein Thor, allein dein Stand gibt dir dasRecht, launisch zu sein," sagte der Constabel, dessen verwitterteund ungeschlachte Züge sich so zu sagen verklärten, wennDankbarkeit gegen den Himmel und Wohlwollen gegen dieMenschen sie beseelte.Wir wollen uns," fuhr er fort,bei derSchlachtenbrücke eine Stunde vor der Vesper treffen bisdahin werde ich viel zu Stande gebracht haben."

Der Zeitraum ist kurz," sagte sein Knappe.

In einem noch kürzeren gewann ich eine Schlacht," ent-gcgnete der Constabel.

In welcher," sagte der Minstrel,mancher umkam, dersich des Lebens und Sieges für versichert hielt."