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Dingen nimmt, und deßwegcn will ich dir ganz offen sagen,daß dieses Weib ihre eigene Schande aufdeckte, indem sieihr Einverständniß mit jenem Randal Lacy cingestand; dochwas sie sagte, ist so wahr, wie das Evangelium, und wärees mein letztes Wort, ich würde behaupten, daß Damian undLady Eveline von jeder Verrätherci und jeder Unehre so freisind, als das Kind in Mutterleibe; allein was hilft es,was unseresgleichen davon sagen, die wir, um nicht Hungerzu sterben, betteln müssen, nachdem wir in einem guten Hausegelebt haben und im Dienste eines gnädigen Herrn — Got-tes Segen ruhe mit ihm! — gestanden sind."
„Aber hört!" fuhr der Constabel fort, „sind keine alteDiener des Hauses mehr vorhanden, die die Wahrheit so gutsagen können, als Ihr?"
„Hm," antwortete der Jäger, „die Leute sind nicht Willens,zu plaudern, wenn Randal de Lacy seine Peitsche über ihrenKöpfen schwingt. Viele find erschlagen, — Viele verhungert— Einige anderswohin gesendet, und Andere Hinweggetrieben.Allein da ist noch der Weber Flammock und seine TochterRosa, die so viel von der Sache wissen, als wir."
„Wie! Wilkin Flammock, der wackere Niederländer?" sagteder Constabel, „er und seine offene, aber rechtliche und treueTochter Rosa? — Mit meinem Leben würde ich mich fürihre Treue verbürgen — wo wohnen sie? Was für einSchicksal haben sie während dieser vielfältigen Ereignissegehabt."
„Und in Gottes Namen, wer seid Ihr, daß Ihr dieseFragen an uns richtet?" sagte Dame Gillian. „Raoul,Raoul, wir sind zu dreist gewesen; es liegt Etwas in die-sem Blicke und in dieser Sprache, an das ich mich erinnernsollte."