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er bemerkte, was für eine Wendung die Dinge genommenhatten. Er verließ das Schloß durch eine Ausfallspforte, de-ren Schlüssel ihm anvertraut worden war, und begab sich,ohne Aufsehen oder Widerstand, in das königliche Lager. Erbegehrte den Monarchen zu sprechen. Dieß ward ihm leichtgewährt, und bald befand sich Wtlkin in der Gegenwart desKönigs Heinrich. Der Monarch befand sich in seinem könig-lichen Zelte, von zweien seiner Söhne, Richard und Johann,umgeben, die späterhin Englands Zepter unter sehr verschie-denen Verhältnissen schwangen.
„Was gibt's? wer bist du?" so lautete die königlicheFrage.
„Ein ehrlicher Mann aus dem Schlosse llsräe äowu-reuse."
„Du magst ehrlich sein," erwiedcrtc der Monarch, „dochdu kommst aus einer Verrätherhöhle."
„Ich habe im Sinn, Mylord, die Bewohner desselben, wiesie nun einmal find, in Eure königliche Gewalt zu geben,denn sie besitzen nicht mehr die Weisheit, sich selbst zu leiten,und ermangeln eben sowohl der Macht, sich zu -alten, alsder Klugheit, sich auf eine gute Art zu unterwerfen. Alleinich wünschte zuerst von Eurer Gnaden zu wissen, was fürBedingungen Ihr den Vertheidigern des Schlosses zugestehenwollt.«
„Diejenige, welche Könige Verräthern zugestehen,« erwie-derte Heinrich in finsterm Tone, „scharfe Messer und starkeStricke."
„Nein, mein gnädiger Herr, Ihr müßt gütiger sein, alsnur so, wenn das Schloß durch meine Bcihülfe übergebenwerden soll; sonst werden Eure Stricke und Messer nur mitmeinem armseligen Körper zu thun bekommen, und Ihr