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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
Seite
406
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Mir scheint es, wir würden uns besser um einen gestick-ten Weiberunterrock, als um diesen alten Schwalbenschwanzversammeln ein verbrämter Weiberrock geht mir überAlles steh' Stephen Pontoys ich kann es dem armenDamian jetzt wohl verzeihen, daß er seinen Oheim und sei-nen Ruhm über diesem Mädchen vergißt; denn bei meinerSeele, sie ist eine von denen, die ich psr amours zu Todelieben könnte. Ah! Fluch den Weibern sie beherrschen unsbei jeder Gelegenheit und in jedem Alter! Wenn sie jungsind, bestecken sie uns durch schöne Blicke und überzuckerteWorte, durch süße Küsse und Liebeszeichen- In den mittlerenJahren lenken sie uns durch Geschenke und Schmeicheleien,durch rothen Wein und rothes Geld, und sind sie alt, so thunwir gern was sie wollen, nur um ihre alten ledernen Gesich-ter aus den Augen zu verlieren. Besser wäre es gewesen,der alte de Lacp wäre zu Hause geblieben und hätte seinenFalken bewacht. Aber uns ist Alles eins, Stephen, wir er-obern vielleicht heute Etwas; denn diese Bauern haben mehrals ein Schloß geplündert."

3a, ja," antwortete Pontoys,der Bauer fällt über dieBeute her und der Reisige über den Bauern ein rechtkräftiges Sprüchwort! Aber ich bitte dich, kannst du nichtsagen, warum seine Pagcnschaft uns noch nicht vorwärtsführt?«

Ha!" erwiederte Genvil,der Stoß, den ich ihm gab,Hat ihm den Kopf schwindlicht gemacht, oder vielleicht hat ernoch nicht alle seine Thränen verschluckt; denn er ist für seinAlter ein sehr verwegenes Hähnlein, wo Ehre zu gewinnenist sieh' jetzt fangen sie an, sich zu rühren cs ist dochein sonderbares Ding, Stephen, um dieses edle Blut; diesesKind hier, das ich so eben erst wie einen Schulknaben abge-