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ertheilt euch die Befehle eures Anführers — Ihr könnt esnicht thun als Edelmann, denn eine Dame, eine hartbedrängteund unglückliche Jungfrau, bittet Euch um Hülfe — Ihrwollt es nicht thun als ein Engländer, denn Euer Vaterlandfordert Euer Schwert, und Eure Kameraden sind in Gefahr.So entfaltet denn Euer Banner und brecht auf!"
„Bei meiner Seele, schöne Lady, ich wollte es gerne thun,"erwiedcrte Genvil, sich stellend, als wolle er das Banner ent-falten — »und Amelot könnte uns, durch meinen Rath einwenig unterstützt, gut genug anführen- Allein ich weiß nicht,ob Ihr uns auf den rechten Weg schickt."
„Gewiß, gewiß," rief Eveline in ernstem Tone aus. „Esmuß wohl der rechte Weg sein, der Euch -um BeiständeWenlocks und seiner Krieger gegen die rebellischen Bauernführt."
„Ich weiß nicht," sagte Genvil noch zögernd, „unser Füh-rer, Sir Damian de Lacy, beschützt den gemeinen Mann.Die Leute sagen, er begünstige ihn — und ich weiß, daß ereinst mit Wildwcnlock einen Streit anfing, einer unbedeuten-den Beleidigung wegen, die dieser des Müllers Weibe inTwinefort zugesugt hatte. Es würde uns schlecht ergehen,wenn unser feuriger Anführer nach Lberstandener Krankheit er-führe, daß wir gegen die von ihm begünstigte Partei gefach-ten hätten."
„Seid überzeugt," rief das Mädchen in besorgtem Toneaus, „je mehr er den gemeinen Mann gegen Unrecht schützt,um so kräftiger wird er ihn bändigen, wenn er Andere un-terdrückt- Steigt zu Pferde und ziehet aus — rettet Wen-lock und seine Mannen, Leben und Tod hängt an jedemAugenblicke. Mit meinem Leben und meinem Eigenthnmverbürge ich mich, daß Alles, was Ihr thut, von de Lacy als