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tet bin, deinem Herrn Beistand zu leisten, wenn es in meinerMacht steht. Sowohl die Dankbarkeit, da er mich mit Ge-fahr seines Lebens gerettet hat, als auch unsere Verwandt-schaft erheischen dies von mir- Sage mir deßhalb, in wasfür einer Lage er fich befindet, damit ich ihm helfe, wenn ichkann — das heißt," fügte sie hinzu während ein glänzendesRoth ihre bleichen Wangen überströmtc, »wenn die Ursacheseines Kummers geeignet ist, von mir gehört zu werden."
„Glaubt mir, edle Lady," sagte Amelot, „Eure Befehlewürden augenblicklich erfüllt worden sein, fürchtete ich nichtmeines Gebieters Zorn, wenn ich ohne seine Erlaubniß vonseinen Angelegenheiten spreche; gleichwohl aber will ich aufEuer Gebot, da ich weiß, daß mein Gebieter Euch höher schätzt,als irgend ein irdisches Wesen, Euch soviel sagen, daß wennsein Leben durch die Wunden, welche er erhalten hat, nichtgefährdet ist, seine Ehre und sein Ruf fich in großer Gefahrbefinden, wenn der Himmel keine Hülse schickt."
„Sprecht weiter," sagte Eveline, „und seid überzeugt, daßIhr Sir Damian de Lacy durch das Zutrauen, das Ihr inmich setzt, keinen Nachtheil bringen werdet."
„Ich glaube es gerne, Lady," sagte der Page. „Wißtalso, wenn es Euch nicht bereits bekannt ist, daß der Pöbelund die Bauern, die im Westen die Waffen gegen den Adelergriffen haben, vorgeben, sie werden in ihrem Aufstandenicht bloß von Randal Lacy, sondern auch von meinem Herrn,Sir Damian, unterstützt."
„Lügner sind es, die ihn eines so schändlichen VcrrathS anseinem eigenen Blute, und seinem Monarchen anklagen," ent-gegnete Eveline.
„Wohl glaube ich, daß sie lügen," sagte Amelot, „alleindieß verhindert nicht, daß ihre Lügen von denen geglaubt