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Schultern, und eine einzelne, abgeknickte und zerraufte Feder— Alles, was ihr von ihrem Kopfputze geblieben war — hattesich in ihre Locken verwickelt, und flatterte da noch, mehr zumSpotte als zur Zierde. Ihre Augen waren auf die Sänftegeheftet, auf der Damian lag, und sie ritt dicht neben ihrher, ohne ihre Gedanken, wie es schien, auf irgend etwasAnderes, als auf des Jünglings Gefahr zu richten.
Rosa sah deutlich, daß ihre Gebieterin sich in einem soaufgeregten Zustande befand, daß sie nicht sehr geeignet war,ihre eigene Lage in's Auge zu fassen. Sie bemühte sich da-her. ihre Aufmerksamkeit allmählig darauf zu lenken. „TheuersteGebieterin," sagte sie, „beliebt es Euch nicht, meinen Mantelumzulegen?"
„Plage mich nicht," antwortete Eveline in einem etwasgeschärften Tone.
„In der That, meine Gebieterin," sagte Dame Gillian,schnell näher herbeikommend, als fürchtete sie, man möchte i"ihre Amtsverrichtungen als Putzfrau eingreifen. — „In derThat meine Gebieterin, Rosa Flammock hat recht, und wederEuer Mieder, noch Euer Rock sitzen gut, und, die Wahrheitzu sagen, sie sind kaum anständig angelegt- Wenn daher Rosamir etwas aus dem Wege gehen will," fuhr die Putzfrau fort,„so will ich Euern Anzug mit ein paar Nadeln besser ordnen,als irgend eine Flamänderin in zwölf Stunden im Standewäre."
„Ich kümmere mich nicht um meine Kleidung," erwiederteEveline in demselben Tone-
„So kümmert Euch wenigstens um Eure Ehre — umEuern Ruf," sagte Rosa, näher zu ihr hineilend, und ihr dieWorte in's Ohr flüsternd: „Besinnt Euch, und zwar schnell,