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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
Seite
376
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nämlich in dem engen Gewölbe, in welches Eveline eingekcr-kert gewesen war. Nachdem sie den Eingang der Gruft mitFelsenstücken versperrt batten, häuften sie über demselben ei-nen unermeßlichen Lsirn oder Steinhaufen zusammen, aufdessen Spitze sie den Mörder tödteten. Der Aberglaube be-hütete den Ort, und viele Jahre lang blieb dieses Grabmaldes Fürsten Edris unangetastet, selbst als die Waldhütteschon in Ruinen zerfallen und jede Spur von ihr verschwun-den war.

In später» Jahren hatten einige wallisische Raubbordenden geheimen Eingang entdeckt, und in der Absicht geöffnet,in der Gruft Waffen und Schätze zu suchen, die in altenZeiten oft mit den Todten begraben wurden. Doch sie sahensich getäuscht, und erlangten durch die Entweihung der Ruhe-stätte des Fürsten Edris nichts, als daß sie mit einem Schlupf-winkel bekannt wurden, der ihnen zur Niederlegung ihrerBeute, oder in dringenden Fällen selbst als Zufluchtsort die-nen konnte.

Als die Begleiter Damians, fünf oder sechs an Zahl,Wilkin Flammock ihren Theil von der Geschichte des Tagesmitthcilten, so zeigte es sich, daß Damian ihnen, nebst einerbeträchtlichen Schaar, befohlen hatte, mit Tagesanbruch zuPferde zu sitzen, um gegen eine Bande aufrührerischer Bauernauszubrechen.

Allein plötzlich hatte er seinen Entschluß geändert, seineMannschaft in mehrere kleine Abtheilungen getheilt, und mitihnen mehr als einen Gebirgspaß zwischen Wales und denGränzen des englischen Gebiets, in der Nähe von Karäs äo-lourouse ausgekundschaftct. Dieß war eine seiner gewöhnlich-sten Beschäftigungen, und erregte daher keine Aufmerksam-keit.