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24 (1852) Die Verlobten
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geld zu bezahlen, drohte ihnen aber mit der Rache der Gränz-ritter, und besonders Damians de Lacy, falls sie anders zuhandeln sich erkühnen sollten.

Die Leute schienen sie zu verstehen, und obwohl sie sichnicht abhalten ließen, eine Binde um ihre Augen zu legenund ihr die Arme mit ihrem eigenen Schleier festzubinden,so beobachteten sie doch bei diesen gewaltthätigen Handlun-gen eine gewisse Zartheit und Aufmerksamkeit, die sowohldem Anstande als ihrer Sicherheit galt, so daß Eveline dieHoffnung faßte, ihre Vorstellungen haben einigen Eindruckauf sie gemacht. Sie banden sie hierauf auf den Sattel ihresZelters fest, und führten sie durch die Schluchten der Hügelhinweg, während sie obendrein den Kummer hatte, in ihremRücken den Lärmen des Kampfes zu vernehmen, den diefruchtlosen Bemühungen ihres Gefolges, ihr Beistand zu lei-sten, veranlaßt hatten.

Erstaunen hatte zuerst die Jagdgesellschaft ergriffen, alssie aus einiger Entfernung ihre Belustigung durch einen ge-waltsamen Angriff auf ihre Gebieterin unterbrochen sah. Deralte Raoul gab seinem Pferde kühn die Sporen, und ritt,die Uebrigen laut zum Beistände aufrufend, wüthend auf dieRäuber los; allein da er keine andere Waffe hatte, als seineFalkenstange und ein kurzes Schwert, so war er nebst seinenBegleitern in diesem verdienstvollen aber unwirksamen Versuchebald überwunden, ja, Raoul und einige der vordersten wur-den tüchtig abgebläut, denn die Räuber gaben ihnen ihreeigenen Falkenstangen zu kosten, bis sie in Splittern zerschla-gen waren, enthielten sich aber großmüthiger Weise des Ge-brauchs gefährlicherer Waffen.

Der übrige Theil des Gefolges zerstreute sich, gänzlichentmuthigt, um Lärm zu machen; der Kaufmann und Dame