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24 (1852) Die Verlobten
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ihn in die Lust werfen müsse, um die klarsten Beweise vonseiner Kraft und Zucht zu erhalten.

Als diese wichtigen Punkte beigelegt waren, ritt die Ge-sellschaft am Flusse hinunter, von allen Seiten nach der er-sehnten Beute blickend; allein kein Geier ließ sich an den ge-wöhnlichen Aufenthaltsörtern dieser Thiere blicken, obwohl einReiherstand in der Nähe war.

Wenige Täuschungen geringfügiger Art sind ärgerlicher,als die eines Jägers, der mit allen Mitteln zur Vertilgungdes Wildes versehen auszieht, und doch keine Jagdbeute fin-det, weil er sich mit allen seinen zahlreichen Hülfsmittelnund seiner leeren Jagdtasche dem höhnischen Spotte jedesvorübergehenden Bauers Preis gegeben sicht. Lady Eveli-nens Jagdgesellschaft empfand die ganze Unannehmlichkeit ei-nes solchen Mißlingens. «Das ist mir ein schönes Land,"sagte der Kaufmann,wo man auf zwei Meilen am Flussehin nicht einen einzigen armseligen Geier auftreiben kann."

«Das Geräusch ist daran schuld, welches diese verdamm-ten Flamänder mit ihren Wasser- und Walkmühlen machensagte Raoul,sie verderben gute Jagd und gute Gesellschaft»wohin sie kommen. Allein wenn cs der Lad- gefiele, etwanoch eine Meile weiter dis zum rothen Teiche zu reiten, sokönnte ich Euch einen langbeinigen Burschen zeigen, der EureFalken im Wirbel herum jagen sollte, daß ihnen ganz schwin-delköpfig werden müßte."

Der rothe Teich!" rief Rosa;Ihr wißt Raoul, er liegtmehr als drei Meilen jenseits der Brücke aufwärts nach denBergen zu."

Aha!" sagte Raoul,das ist wieder so eine flandrischeGrille, um uns das Spiel zu verderben. Sie sind nicht soselten in den Gränzlanden, diese flamändischen Mädchen, daßDie Verlobten. 2I