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Krankheit ab, und versicherten ihn, daß er in Kurzem genesenwerde.
Der Constabel ließ den Klöstern und den Armen Almosenaustheilen, Messen lesen und Kerzen anzünden. Er besuchteden Erzbischof und erhielt von ihm die vollkommene Billigungder Maßregeln, welche er ergreifen wollte, mit dem Versprechen,daß der Prälat seiner von dem Papste erhaltenen unum-schränkten Vollmacht zufolge seinen Aufenthalt in dem heiligenLande, in Betracht seines augenblicklichen Gehorsams, auf denZeitraum von drei Jahren, von seiner Abreise aus Britannienan gerechnet, und die zu seiner Rückkehr in sein Vaterlandnöthige Zeit mit cingeschlossen, beschränken wolle. Kurz,nachdem der Erzbischof in der Hauptsache gesiegt hatte, hielter es für rathsam, in jedem geringeren Punkte einem Mannevon dem Range und Charakter des Constabels zu willfahren,La sein guter Wille zum Gelingen der beabsichtigten Unter-nehmung fast ebenso nolhwendig war, als seine persönlicheGegenwart.
Kurz, der Constabel kehrte in sein Zelt höchst zufrieden mitder Art zurück, auf die er sich von den Schwierigkeiten los-gewickelt hatte, die ihm am Morgen beinahe unüberwindlichgeschienen hatten; und als seine Diener sich versammelten,um ihn auSzukleiden (denn große Lehensherrcn hatten, gleichsouveränen Fürsten, ihre Revers und Vouchers), so theilte erGeschenke unter sie aus, und scherzte und lachte in einer weitfrohern Laune, als sie je zuvor an ihm bemerkt hatten.
„Was dich betrifft," sagte er, sich an Vidal, den Minstrel,wendend, der prächtig gekleidet unter den andern Anwesendenstand, um seinem Herrn seine Ehrfurchtsbczcugungen darzu-bringen, „so will ich dir gegenwärtig nichts geben, allein bleibeneben meinem Lager, bis ich eingeschlafen bin, und am nach-