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24 (1852) Die Verlobten
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Während er so sprach, trat ein sonderbar gekleideter Mannin das Gemach. Seine buntschcckigte und auffallend ange-legte Tracht gehörte weder zu den neuesten noch reichlichsten;auch war sie durchaus nicht für die Gesellschaft geeignet, inder sich der Mann jetzt befand.

Wie, Bursche," sagte der Prälat,seit wann drängen sichGaukler und Minstrels ohne Erlaubniß in eine Gesellschaft,wie die Unsrigc?"

Mit Eurer Erlaubniß," sagte der Mann,mein eigent-liches Geschäft gilt nicht Ew. Herrlichkeit, sondern dem LordConstabel, den hoffentlich die guten Nachrichten, die ich ihmzu überbringen habe, mit meinem schlechten Anzuge aussöhnenwerden."

Sprich! Bursche, ist mein Vetter noch am Leben?" riefder Constabel aus.

Und wird wahrscheinlich am Leben bleiben," antworteteder Manneine günstige CrisiS, wie die Aerzte sagen, istin seiner Krankheit cingetretcn, und sie fürchten nun nichtmehr für sein Leben."

Nun sei Gott gelobt, der mir so große Gnade hat wider-fahren lassen," sagte der Constabel.

Amen! Amen!" fiel der Erzbischof in feierlichem Toneeinum welche Zeit trat diese glückliche Veränderung ein?"

Ungefähr von einer halben Stunde," erwiederte der Bote,sank ein sanfter Schlaf auf den Jüngling herab, wie imSommer der Thau auf ein versengtes Feld Er athmetenun freier, die brennende Hitze verschwand und wie ichsagte, die Aerzte fürchten nicht mehr für sein Leben."

Merktet Ihr die Stunde, Lord Constabel," rief der Erz-bischof frohlockend aus,gerade in jenem Augenblicke schenktetIhr den Rathschlägen Gehör, die Euch der Himmel durch