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Späße ein günstigeres Auditorium zu suchen. Zu gleicherZeit drängte sich Raonl zu Damian hin, und bat ihn miteinem Ernste, der ganz von seiner gewöhnlichen trockenen undhämischen Spottsucht verschieden war, sich doch um's Himmels-willen nicht dem allgemeinen Gespötte preis zu geben, undhier stehen zu bleiben, als ob der Teufel auf der Thürschwellesäße, sondern entweder hinein zu gehen, oder sich, was viel-leicht eben so schicklich wäre, zurück zu ziehen und seinen An-zug einer, sein Haus so nahe angehenden, Feierlichkeit mehranzupaffen.
„Und was fehlt meiner Kleidung, alter Mann," sagteDamian, sich finstern Blicks an den Jäger wendend, wie Je-mand, der auf eine hastige und unhöfliche Weise aus seinerTräumerei aufgejagt worden ist.
„Nichts, mit Euer Gnaden Erlaubniß," antwortete derJäger, „als daß man alte Mäntel nicht über neue Unterklei-der anzuziehen pflegt, und ich glaube in aller Unterthänigkeit,daß der Eurige weder mit Eurer übrigen Kleidung zu-sammenstimmt, noch auch zu dieser feierlichen Gelegenheitpaßt.«
„Du bist ein Narr," antwortete Damian, „und so grünan Witz als grau an Jahren. Weißt du nicht, daß in un-fern Tagen sich die Jungen und Alten zu einander gesellen —sich verloben — sich heirathen? Und sollen wir uns wohl be-mühen, unsere Kleidung geziemender und paffender einzurich-ten, als unsere Handlungen."
„Um Gotteswillen, gnädiger Herr!" sagte Raoul, „enthal-tet Euch dieser wilde» und gefährlichen Worte! Sie könntenvon andern Ohren als den meinigen gehört, und von schlim-mer» Auslegern gedeutet werden. Es sind vielleicht Leutehier, die aus flüchtigen Worten Unheil errathen wollen, wie