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24 (1852) Die Verlobten
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find, Gott weiß aber, ob zu guten oder bösen. Allein nie sollman sagen, Ihr, meine schöne Eveline, habet von Hugo deLach etwas begehrt, das er Euch nicht bereitwillig zu gewäh-ren gestrebt hätte. Randal soll unserem Verlöbnisse beiwoh-nen; auch ist in der That um so mehr Grund für seineGegenwart vorhanden, als ich fast fürchte, wir werden dieunseres werthen Neffen Damian entbehren müssen, da seineKrankheit mehr zu- als abnimmt, und fle, wie ich höre, mitbefremdenden Anzeichen ungewohnter Geistesverwirrung undplötzlichen, jähen Anfällen begleitet ist, denen bisher kein Jüng-ling weniger unterworfeu war, als er.

Achtzehntes Kapitel.

Ihr hehren Glocken schallt! Es naht die Braut.Der Wangen zartes Nvth beschämt den Morgen,Der hlaß aufsteigt. Ihr Heiligen verleiht,

Daß diese Wolken UNS nichts Böses künden!

Altes Schauspiel.

Der Tag des Verlöbnisses war nun nahe; und wie esscheint, war der Beruf der Aebtisfin, oder wenigstens ihreAusübung desselben, keineswegs so strenge, daß er fie abge--alten hätte, das große Sprechzimmer des Klosters zu dieserheiligen Ceremonie zu wählen, obwohl fie nothwendig vielemännliche Gäste in diese jungfräulichen Bezirke führte, undungeachtet die Feierlichkeit selbst der Vorbote eines Standeswar, dem die Bewohnerinnen des Klosters auf immer entsagt