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der enthusiastischen Zuneigung, die sie für ihre Gebieterinfühlte, freien Lauf, und beschwor sie in den zärtlichsten Aus-drucken, ihre Augen zu öffnen (denn sie hatte sic wieder ge-schloffen) und mit ihrer Rosa zu sprechen, die, wenn es Noththue, bereit sei, an der Seite ihrer Gebieterin zu sterben.
„Morgen, morgen, Rosa!" flüsterte Eoeline — „jetzt kannich nicht sprechen."
„Entlastet Euer Herz nur durch ein Wort — sagt, wasEuch so erschreckt hat — was für eine Gefahr Ihr befürchtet."
„Ich habe sie gesehen," anwortele Evrlne — „Ich habedie Bewohnerin jenes Zimmers gesehen — die für mein Ge-schlecht so unheilvolle Erscheinung! — dringe nicht weiter inmich, morgen sollst du Alles erfahren."
Als Gillian mit zwei Dienerinnen Evelinens hereingrtre-tcn war, so trugen sie Evelinen, nach Rosa's Anweisung, inein in einiger Entfernung sich befindendes Zimmer, welchesdie herbeigcholten Dienerinnen bewohnt hatten, und legten siein eines ihrer Betten. Hierauf entließ Rosa die Dienerinnen,Gillian ausgenommen, damit sie sich einen Ruheplatz findenmöchten, wo sie könnten, und fuhr fort, neben ihrer Gebieterinzu wachen. Eine Zeitlang blieb sie noch ziemlich unruhig undaufgeregt, allein allmählig schien die Ermüdung und der Ein-fluß eines gewissen schlafbringenden Mittels, das Gillian zubereiten und anzuempfehlen verständig genug gewesen war,ihr Gemüth zu beruhigen. Sie fiel in einen tiefen Schlum-mer, aus dem sie nicht eher erwachte, als bis die Sonne schonhoch über den fernen Hügeln stund.