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sein mag/' antwortete Rosa mit der ihr eigenen Entschlossen-heit in Rede und Handlung. „Sprecht," sagte sie, „meinetheuerste Ladp," EvelinenS Hand ergreifend, indem sie sie an-redete: „Ihr wollt Eure Rosa nicht von Euch stoßen? Wennich auch minder hochherzig bin, als ein Mädchen Eures ge-priesenen Stammes, so bin ich doch bei jedem ehrlichen Dienstekühn und schnell besonnen. — Ihr zittert wie Espenlaub!geht nicht in dieses Gemach — laßt Euch nicht durch alledie prunkenden und gcheimnißvollen Vorkehrungen verführen;bietet diesem verjährten, und wie ich meine, halbheidnischenAberglauben Trotz!"
„Lady Eveline muß gehen!" cntgegnete Berwine in ern-stem Tone; „und sie muß gehen ohne irgend eine vorlauteRathgeberin oder Gefährtin-"
„Muß gehen" — wiederholte Rosa. „Redet man einesolche Sprache mit einem freien und edlen Mädchen? —Theuerste Lady, gebt mir nur den geringsten Wink, daß ihres wünscht, und ihr Mußgehen soll auf die Probe gestelltwerden; ich will vom Fenster aus den normannischen Reiternrufen, und ihnen sagen, daß wir in eine Herenhöhle, nichtaber in ein gastliches Haus, gerathen sind."
„Still! Unsinnige," sagte Berwine mit vor Aerger undFurcht zitternder Summe; „Ihr wißt nicht, wer in dem näch-sten Zimmer wohnt."
„Ich will Leute herbeirufen, die dieß bald untersucht habenwerden," sagte Rosa an's Fenster fliegend, allein Eveline hieltsie, ihren Arm ergreifend, zurück.
„Ich danke dir für deine Güte, Rosa," sagte sie, „alleinsie kann mir in dieser Sache nichts helfen; die, welche injene Thüre tritt, muß allein hincintreten "
„So will ich denn statt Eurer hineintreten, meine theuerste