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24 (1852) Die Verlobten
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Fünfzehntes Kapitel.

Zuweilen, bäucht mir'«, hbr' ich Geister ächzen,Dann dumpfen Klang und klägliche« Gewimmer ;Und wie ein sterbend Echo ruft die StimmeDer Mutter: o Almeyda freie nicht,

Dein Freien, v Almeyda, ist Verbrechen.

Don Sebastian.

Der Abend zu Baldringham würde ungeheuer und uner-träglich lang geschienen haben, hätte es sich nicht bewährt,daß die Furcht vor einer drohenden Gefahr die Zeit zwischenuns unv der gefürchteten Stunde rasch entrinnen läßt. Wenndaher Evelinen die Unterhaltung ihrer Tante und Berwinens,welche von der langen Abkunft ihrer Vorfahren von dem krie-gerischen Horsa, so wie von den Thaten der sächsischen KriegS-helden und den Wundern der sächsischen Mönche handelte,wenig interessirte oder ergötzte, so wollte sie doch noch lieberdiese Legenden anhören, als an das gefürchtete Gemach den-ken, in welchem sie die Nacht zubringen sollte. Jedoch fehltees nicht an solchen Vergnügungen, welche das Haus Bal-dringham gewähren konnte. Ein kostbares Mahl, das fürzwanzig hungrige Personen hingereicht haben würde, von ei-nem ernsten, sächsischen Mönche eingesegnet, wurde vor Er-mengarde und ihrer Nichte aufgetragen- Außer dem ehrwür-digen Manne wohnten ihm nur noch Berwine und RosaFlammock bei.

Eveline war um so weniger geneigt, diesem Uebermaaßevon Gastfreundschaft Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, als