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ses haben, und sein schöner Neffe ist untauglich zu seinemStellvertreter, weil seine Mutter anglosächsischer Abkunft war,und der wahre Erbe reinen und unvermischten normännischenGeblüts sein muß; und deßwegen muß Lady Eveline Veren-ger in der Blüthe ihrer Jugend an einen Mann verheirathetwerden, der ihr Vater sein könnte — der seine schutzlose Gat-tin auf Jahre lang verlassen, und dann mit einem so einge-schrumpftcn und veralterten Aeußern zurückkehren wird, daßman ihn für ihren Großvater würde halten können."
»Da er so gewissenhaft auf die Reinheit der Abkunft hält,"sagte Eveline, „so erinnert er sich vielleicht — was einem soguten Heraldiker, wie ihm, unmöglich unbekannt sein kann —daß meines Vaters Mutter eine Sächsin war "
„Ob!" entgegnete Rosa, „bei der Erbin von Varcke äo-loureuse wird er diesen Makel nicht beachten."
„Pfui, Rosa," antwortete ihre Gebieterin, „du thust ihmUnrecht, daß du ihn der Habsucht beschuldigst."
„Das mag vielleicht sein," entgegnete Rosa; „allein daßer ehrgeizig ist, das ist unläugbar; und die Habsucht ist, sohabe ich oft sagen gehört, der Bastardbruder des Ehrgeizes,obwohl der Ehrgeiz sich dieser Verwandtschaft schämt."
„Deine Rede ist zu kühn, Mädchen," sagte Eveline, „undwenn ich auch von deiner guten Absicht und deiner Anhäng-lichkeit überzeugt bin, so geziemt es mir doch, dich über dieArt deines Ausdrucks zu Rede zu stellen."
„Ja, nehmt diesen Ton an, und ich habe ausgcredet," sagteRosa. — „Mit Evelinen, die ich liebe, und die mich wiederliebt, kann ich frei reden, — aber gegen die Herrin von6srcke üoloureu86, gegen das stolze normannische Fräulein(das Ihr gar wohl sein könnt, wenn Ihr cs sein wollt,) kannich mich so demüthig und unterthänig benehmen, als es mein