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24 (1852) Die Verlobten
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die, fast immer von seiner Rüstung bedeckt, an einigen Stellendurch das Reiben derselben ein wenig beschmutzt war. Einbrauner Hut, auf welchem" er einen Rosmarinfiengel zumAndenken an sein Gelübde trug, diente ihm als Kopfbe-deckung- Sein guter Degen und Dolch hingen an einemGürtel von Scekalbfell. So angethan und an der Spitzeeines glänzenden und schön geschmückten Gefolges, das aufseinen leisesten Wink lauschte, wartete der Constable von Che-ster auf die Ankunft der Lady Eveline Verenger an dem Thoreihres Schlosses Kurse soloureuse.

Trompetenklang verkündete im Innern der Burg ihreGegenwart. Die Brücke fiel, und von Damian de Lat-in seiner prächtigsten Kleidung geführt und umgeben von ei-nem zahlreichen Gefolge, trat fie in ihrer ganzen Liebens-würdigkeit aus dem massiven und alterthümlichen Portale.Ohne allen Schmuck war sie in tiefe Trauer gehüllt, wie essich für ihre Lage am Besten geziemte. In dieser Hinsichtbildete fie einen starken Contrast mit dem reichen Anzugeihres Führers, dessen kostbare Kleidung von Juwelen undreicher Stickerei strahlte', während das Alter und die persön-liche Schönheit Beider eine so schöne Aehnlichkeit zwischenBeiden begründete ein Umstand, der wahrscheinlich zudem beifälligen Geflüster Anlaß gab, das bei ihrer Erscheinungdie Umstehenden durchlief, und ohne Zweifel war es nur derAchtung für EvelinenS tiefer Trauer zuzuschreibcn, daß diesesGemurmel nicht in ein lautes Beifallsgeschrei ausbrach.

In dem Augenblicke, in welchem EvelinenS schöner Fußeinen Schritt jenseits der Pallisaden, welche die Außcnwerkedes Schlosses bildeten, geihan hatte, trat ihr der Constabelvon Lacy entgegen, und bat fie, sein rechtes Knie zur Erde»iederbeugeud, um Verzeihung für die Unhöflichkeit, zu der