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24 (1852) Die Verlobten
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auf die Ehrlichkeit des weinigen, wie auf die Evangelisten "Sie sprach diese Worte mit flehender Stimme, und stieß mit-unter tiefe Seufzer aus, als ob ihr das Herz brechen wollte.

Eveline suchte sie zu besänftigen und sagte zu ihr: »Rosa,in dieser bösen Zeit können die besten Menschen in Verdachtgerathen, und unter den besten Freunden Mißverständnisseentstehen. Laßt uns ruhig die Anklagen anhören, die der ehr-würdige Kaplan gegen deinen Vater vorzubringen hat.Fürchte nicht, daß man ihm nicht gestatten werde, sich zu ver-theidigen. Du bist ja sonst immer ruhig und vernünftig."

In solchen Dingen bin ich weder ruhig noch vernünftig,"sagte Rosa, mit verdoppeltem Unwillen,und es ist nichtschön von Euch, Lady, daß Ihr auf die falschen Angebereiendieses ehrwürdigen Vermummten hört, der weder ein wahrerPriester, noch ein wahrer Soldat ist. Allein ich will Einenherbeirufen, der sich ihm, mag er den Helm oder die Mönchs-kappe auf dem Haupte haben, furchtlos gegenüberstellen wird."Nachdem sie dieses gesprochen hatte, verließ sie eiligst dieKapelle.

Siebentes Kapitel.

Der Mönch machte indessen Lady Evelinen nach einigenpedantischen Umschweifen mit der Verabredung bekannt, dieJorworth und Wilkin miteinander getroffen hatten. Hieraufschlug er ihr vor, die wenigen Engländer, die sich noch aufder Burg befanden, zusammenzuziehen, und den im Mittel-