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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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furchtbaren Kampfes in der Kapelle abwartcn würde. End-lich bemerkte er, daß Angst und Furcht sie unfähig machten,seinem Rathe Folge zu leisten, oder ihn auch nur zu verstehen;er setzte sich daher neben sie, während der Jäger und RosaFlammock neben ihr standen, und suchte sie durch Trostgründezu ermuthigcn, die ihm wahrscheinlich selbst nicht recht ein-lcuchteten.

Es ist bloß eine Laune Ihres edlen Vaters," sagte er,und ob es schon scheinen mag, sein Unternehmen sei eingroßes Wagstück, so wird doch Niemand Sir Raymond Ve-rengers große Erfahrenheit im Kriegswesen in Zweifel ziehen.Er ist verschlossen und geheimntßvoll in seinem Thun, undwürde sicherlich nicht ausgerückt sein, wenn er nicht wüßte,daß der edle Graf von Arundel, oder der mächtige Constabelvon Chester ganz nahe ist."

Glaubet Ihr das im Ernste, guter Vater?" sagte Eveline.Geht, Raoul, geht, meine theucrste Rosa, seht nach Osten,seht, ob ihr keine Banner oder Staubwolken gewahrt.Horcht, horcht, hört ihr keine Trompeten aus dieser Gegend?"

Ach, meine Gebieterin," sagte Raoul,den Donner desHimmels selbst würde man kaum vernehmen können vor demGeheule jener walliser Wölfe." Eveline wandte sich bei diesenWorten um, und, nach der Brücke blickend, gewahrte sie einherzzerreißendes Schauspiel.

Der Fluß, dessen Wellen den Fuß des stolzen Hügels, aufwelchem die Burg liegt, von drei Seiten bespülen, macht aufder westlichen Seite eine Krümmung, durch die er sich vonder Festung und dem mit derselben in Verbindung stehendenDorfe entfernt, und der Hügel senkt sich in eine ganz flacheund ausgedehnte Ebene hinab. Weiter unten, an dem Endedieser Ebene, wo der Fluß wieder von Anhöhen und Felsen