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ken, und das bin ich auch zu ihm, bereit. Aber wenn Ihrwich auffordert, dieses Schloß ohne Verteidigung zu lassenund von dannen zu gehen, um mein Leben in einer Schlachtauf'S Spiel zu setzen, die Ihr selbst für verzweifelt haltet, somuß ich frei erklären, daß meine LehnSpflickt mich nicht hier-zu verpflichtet."
„Schmutziger Handwerker!" sagte Morolt, den Dolch ge-gen den Flamändcr zückend.
Allein Raymond Verenger schlug sich in's Mittel. — „Fügeihm kein Leid zu," sagte er, „und schilt ihn nickt. Er glaubt,nach seiner Pflicht zu handeln, obschon er nicht einerlei An-sicht mit uns über das Wesen dieser Pflicht hat; und er undseine Ritter werden am besten hinter steinernen Mauern fech-ten. Diese Flamänder haben in ihrem Vaterlande gelernt,wie befestigte Städte und Burgen gehörig vertheidigt undangegriffen werden, und besonders wissen sie mit der Stein-schleuder und den Kriegsmaschinen wohl umzugchcn. Nochaußer seinen Begleitern find mehrere seiner Landsleute in derBurg. Sie mögen hier bleiben, und ich glaube sie werdenihm lieber gehorchen, als jedem Andern, dich ausgenommen.— Was sagst du dazu? Ich weiß, du willst nicht aus falschemEhrgeize oder aus blinder Liebe zu mir diesen wichtigen Platzund EvelinenS Sicherheit in zweifelhafte Hände geben."
„Wilkin Flammock ist nur ein flamändischer Bauer, edlerHerr," antwortete Dennis höchst entzückt; „aber ich muß ge-stehen, er ist so bieder und treu, als irgend Einer, dem IhrEuer Vertrauen schenken möchtet, und zudem wird sein eige-ner Verstand ihm sagen, daß es räthlicher ist, eine solche Burgzu verthcidigcn, als sie Fremden zu überlassen, die eben nichtsehr geneigt sein möchten, die von ihnen angebotenen Bedin-gungen der Uebergabe zu erfüllen."