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24 (1852) Die Verlobten
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thätlich an den Tag zu legen, als er sie bei ihren ritterlichenUebungen, die sie zu so furchtbaren Feinden seines Vaterlan-des machten, in vollem Galopp daherrennen sah. Endlich gingdie Zeit der Lustbarkeiten zu Ende, und Ritter und Knappeverließen das Schloß, das nun wieder das Ansehen einer ein-samen und wohlbewachten Gränzveste annahm.

Allein während der Fürst von Powps-Land seinen Jagd-belustigungen auf seinen Bergen und in seinen Thälern nach-hing, fand er, daß weder die große Fülle des Wildprets, daser erlegte, noch die Befreiung von der Gesellschaft der nor-mannischen Ritter, die ihn als Ihresgleichen betrachteten, seinHerz erfreuten, so lange die leichte und schöne Gestalt Eveli-nens auf ihrem weißen Zelter aus dem Zuge der Waidmännerverbannt war. Er zögerte daher nicht mehr länger, sondernmachte seinen Kaplan, einen klugen und verständigen Mann,zum Mitwisser seines Geheimnisses- Dieser fühlte sich durchdas Zutrauen, das sein Schutzherr in ihn setzte, geschmeichelt,und erblickte zugleich in dem Vorschläge einige Nebenvortheilefür sich und seinen Orden. Nach seinem Rathe wurde Gwen-wynS Ehescheidung unter günstigen Auspicien betrieben, unddie unglückliche Brengwain in ein Nonnenkloster gebracht, dasihr vielleicht eine erfreulichere Wohnung däuchte, als dietraurige Einsamkeit, in der sie seit der Zeit, daß Gwenwyndie Hoffnung aufgegeben hatte, Erben von ihr zu erhalten,ein höchst verachtetes Leben führte- Vater Hugo sprach auchmit den Häuptlingen und Aeltestcn des Landes. Er führteihnen den Vortheil zu Gemüth, der für sie in künftigen Krie-gen aus dem Besitz der Burg Ksräe äoulonreuse hervorgchenmüsse, da sie seit mehr als einem Jahrhunderte einen be.trächtlichcn Strich Landes gedeckt, ihr Vorrücken schwierig,ihren Rückzug gefährlich gemacht, und mit einem Wort sie